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	<title>Zürich Nord Weblog von Roland Munz</title>
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	<description>Die Inhalte können persönliche Meinungen beinhalten, die nicht nur objektiv zu sein haben.</description>
	<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 10:15:02 +0000</pubDate>
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		<title>Tötet der Zürcher Stadtrat den Bahnradsport?</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 10:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie der Zürcher Stadtrat verlauten liess, soll auf dem Gelände der Offenen Radrennbahn Oerlikon ein neues Hallenbad mit einer Mehrzweckhalle gebaut werden. Dies nachdem die ursprünglichen Pläne, ein Eishockeystadion für den ZSC in Kombination mit einem Hallenbadneubau aufgegeben wurden weil das Hockeystadion mit vorgesehenen maximal 7&#8242;000 Sitzplätzen den Bedürfnissen des ZSC nicht entsprochen hatte. Mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Zürcher Stadtrat verlauten liess, soll auf dem Gelände der Offenen Radrennbahn Oerlikon ein neues Hallenbad mit einer Mehrzweckhalle gebaut werden. Dies nachdem die ursprünglichen Pläne, ein Eishockeystadion für den ZSC in Kombination mit einem Hallenbadneubau aufgegeben wurden weil das Hockeystadion mit vorgesehenen maximal 7&#8242;000 Sitzplätzen den Bedürfnissen des ZSC nicht entsprochen hatte. Mir scheint, die Stadt versuche krampfhaft eine neue Nutzung des Rennbahnareals zu finden. Ob eine weitere Mehrzweckhalle wirklich einem so enormen Bedürfniss entspricht? Und was würde dann mit dem Bahnradsport?</p>
<p>Die Offene Rennbahn Oerlikon ist eine intensiv genutztes Sportstanlage. Jeden Dienstagabend finden hier Rennen der Profis, Elite, Amateure, Damen und des Nachwuchses statt. Für den Radsportnachwuchs ist diese Bahn gar existenziell: Nur hier gibt es in der Deutschschweiz die Möglichkeit, Bahnradsportkurse zu besuchen um die Bahnlizenz zu erwerben. Und Oerlikon ist wichtiges Trainingsort für alle Kategorien dieses Sportes, auch für unsere weltweit erfolgreichen Fahrer wie Bruno Risi, Franco Marvulli, &#8230;<br />
Damit einer Mehrzweck- und Schwimmsporanlage auf dem Gelände der Rennbahn zugestimmt werden könnte, müsste also für gleichwertigen Ersatz gesorgt werden. Wo plant die Stadt in diesem Zusammenhang eine vergleichbare und auch entsprechend gut erschlossene Radrennbahn zu erstellen?</p>
<p>Nicht zuletzt ist die Rennbahn - übrigens die älteste Sportstätte der Schweiz - auch ein wichtiges Baudenkmal, handelt es sich doch um die erste Spannbetonkonstruktion der Welt!</p>
<p>Da stehen doch noch viele offene Fragen im Raum. Denkmalschutz und die betroffenen Verbände aus Rad- und Schwimmsport werden mit Sicherheit auch noch ihre Interessen einbringen müssen. Es bliebt zu hoffen, dass diese vielfältigen Interessen angemessen berücksichtigt werden. Für den Radsport werde ich mich mit ebenso grosser Begeisterung einsetzen, wie ich es dafür tue dass &#8220;mein&#8221; ZSC ein richtiges - genug grosses - Hockeystadion in der Stadt Zürich bekommt. Aber alles am jeweils richtigen Ort und nicht auf dem Buckel anderer Sportsleute!</p>
<p>Ich hoffe, unser Zürcher Stadtrat ist sich seiner Verantwortung für den enorm erfolgreichen Schweizer Bahnradsport - der notabene im Unterschied zum Strassenradsport kaum (mehr) dopingverseucht ist - bewusst, ist die Radrennbahn in Oerlikon doch die einzige Radrennbahn der Deutschschweiz. Ein ersatzloser Abriss dieser Bahn käme dem Todesstoss für diese Sportart gleich. Einer Sportart, welche sich gerade in den letzten Jahren wieder starken Zulaufes erfreuen konnte.</p>
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		<title>Sondersession jetzt angezeigt</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 12:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Finanzmarktkrise wird viel geschrieben. Sie ist das beherrschende Thema dieser Tage. Und sie wird uns auch in den kommenden Jahren weiter Gesprächsstoff liefern. Seitdem der Bundesrat, die Nationalbank und die UBS ihren Multimilliardendeal  schlossen, seit sich die private UBS in die rettenden Arme des Staates flüchtete, spätestens mit dieser Vereinbarung hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Finanzmarktkrise wird viel geschrieben. Sie ist das beherrschende Thema dieser Tage. Und sie wird uns auch in den kommenden Jahren weiter Gesprächsstoff liefern. Seitdem der Bundesrat, die Nationalbank und die UBS ihren Multimilliardendeal  schlossen, seit sich die private UBS in die rettenden Arme des Staates flüchtete, spätestens mit dieser Vereinbarung hat sich das Bankenwesen auf die ständige Traktandenliste eidgenössischer Politik gesetzt.</p>
<p>Niemand - nicht der kleine Handwerksbetrieb und schon gar nicht ein einstmals stolzes Finanzinstitut - holt sich freiwillig  den Staat als grossen Kapitalgeber und damit Miteigentümer an Board. Nicht einmal, weil man Angst hat, der Staat könnte einst die fürstlichen Kaderlöhne in Frage stellen und durch eine Aktionärsversammlung senken lassen. Nein. Man begiebt sich nicht freiwillig in staatliche Abhängigkeit und keine grössere Unternehmung hat es gerne, wenn allenfalls gar ein Staatsvertreter Einsitz im Verwaltungsrat begehren und damit Einblick in die Tiefen gehüteter Geschäftsgeheimnisse bekommen könnte. Schliesslich ist der Staat als Steuervogt immer auch Gegenpartei wenn es darum geht, wie viel Kapital, Vermögen und allenfalls Gewinn deklariert und schliesslich versteuert werden muss. Natürlich will ich niemandem Steuerhinterziehung vorwerfen. Nur gibt es - das weiss ich als Selbständigerwerbeder sehr genau - immer auch einen Graubereich, wo ein Ermessensspielraum besteht. Klar, dass Firmen diesen anders interpretieren als Steuerkommissäre. Führt man sich jetzt die Aussagen der UBS-Spitze der vergangenen ein, zwei Jahre vor Augen, wo sie nach jedem Abschreiber versicherten, man habe jetzt gründlich nachgeforscht, man könne jetzt beruhigt sein, mit dem jetzigen Abschreiber sei man auf der sicheren Seite, &#8230; dann muss man sich doch unweigerlich fragen ob diese Topmanager entweder schlicht unfähig sind, oder aber - was ich für wahrscheinlicher halte - dass sie gar nicht alles wissen konnten. Trifft letzteres zu, dann besteht durchaus das Risiko, dass ein vom Bund abgeordneter UBS-Verwaltungsrat der klar die Interessen des Staates vertritt und entsprechend mandatiert würde, plötzlich auf Dinge stossen könnte, die steuerliche Mehrbelastungen für die Bank und für die Bank-Kaderleute zur Folge hätten.</p>
<p>Es ist also aus diesen Gründen nachvollziehbar, dass das Bundesengagement bei der UBS ein Rettungsanker ist. Ein Rettungsanker mit einem Volumen von über 60 Milliarden Franken! Ja; ich denke, dieses Rettungspaket war nötig. Es ist nicht erfreulich, aber es war wohl nötig. Schliesslich hat unsere ganze Volswirtschaft ein grosses Interesse daran, dass die UBS mit ihren vielen tausend Arbeitsplätzen wieder auf Kurs kommt.</p>
<p>Aber 60 Milliarden Franken, ein mehrfaches unseres Staatsbudgets, bedeutet eine gewaltige Verantwortung.<br />
Dieses Geschäft gehört mit allen Parteien diskutiert. Die Verantwortlichen müssen Red und Antwort stehen. Nicht irgendwem. Nicht auf dem Marktplatz in Oerlikon (wobei es diesen Multimillionen-Verdienern sicher auch einmal gut täte, die Stimmung im Volk hautnah zu erleben). Aber den gewählten Volksvertreterinnen und Volksvertretern im Bundeshaus in Bern. Wenn 60 Milliarden Franken nicht Grund genug sind, unsere Parlamentsabgeordneten aus den Herbstferien zu holen und eine Sondersession einzuberufen, dann scheint mir, man könne das Instrument der Sondersession auch gleich abschaffen.</p>
<p>Und wenn denn schon über die Finanzmarktkrise debattiert wird, dann sollte man auch gleich die eingereichte Volksinitiative zur Eindämmung überrissener Abzockerlöhne beraten und möglichst rasch dem Volk zur Annahme unterbreiten.</p>
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		<title>Wir haben den zweitbesten Stapi der Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 15:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolandmunz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Stadtpräsident Elmar Ledergerber (SP) hat bei der alle zwei Jahre statt findenden Wahl des besten Bürgermeisters der Welt den zweiten Platz belegt. Siegerin wurde Helen Zille aus Kapstadt, auf dem dritten Rang platzierte sich Leopoldo Eduardo Lopez (Chacao, Venezuela).
Freude herrscht!
In der Würdigung Ledergerbers durch die &#8220;City Mayors&#8221; wurden besonders seine Fähigkeiten hervorgehoben, &#8220;Brücken zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Stadtpräsident Elmar Ledergerber (SP) hat bei der alle zwei Jahre statt findenden Wahl des besten Bürgermeisters der Welt den zweiten Platz belegt. Siegerin wurde Helen Zille aus Kapstadt, auf dem dritten Rang platzierte sich Leopoldo Eduardo Lopez (Chacao, Venezuela).<br />
Freude herrscht!<br />
In der Würdigung Ledergerbers durch die &#8220;City Mayors&#8221; wurden besonders seine Fähigkeiten hervorgehoben, &#8220;Brücken zu schlagen zwischen allen Bevölkerungsgruppen von Zürich&#8221;, und &#8220;die Stadt zu einer weltoffenen und toleranten Metropole zu machen&#8221;.</p>
<p>Damit ist auch das Profil von Elmar Ledergerber recht gut beschrieben, wie es in unserer Stadt wahrgenommen wird. Unser &#8220;Stapi&#8221; will Zürich zu einer Weltstadt formen. Mehr oder weniger gelungene Schlagworte wie &#8220;Downtown Switzerland&#8221; klingen noch immer nach. Punkto Lebensqualität hat unsere Stadtregierung tatsächlich hervorragendes vollbracht. Kurze Wege verbinden Arbeit, Wohnen, Erholung und Freizeitsangebote miteinander. Das ÖV-System ist weltklasse. Aber - und hier wird aus meiner Sicht übers Ziel hinaus geschossen - Zürich versucht krampfhaft auch durch weltklasse Architektur auf sich aufmerksam zu machen. Nicht, dass ich nicht ein modernes Gebäude aus Stahl, Glas, &#8230; nicht auch sehr zu schätzen wüsste. Beeindrucken können mich Bauten wie der FIFA Hauptsitz beim Zoo durchaus. Aber muss denn wirklich jedes alte Wonhaus in den Kreisen vier und fünf abgerissen werden? Alte Bauten mit günstigem Wohnraum verschwinden immer mehr! Aus der ganzen Welt drängen Menschen in die Stadt Zürich. Dass dabei hier verwurzelte sozial schwächere Menschen nicht verdrängt werden, dafür müsste unser Stadtrat meines Erachtens mehr machen.</p>
<p>Aktuelles Beispiel gefällig?</p>
<p>Demnächst stimmen wir ab über die Zonenplanänderung zum Zollfreilager in Zürich-Albisrieden. Stadt und Private haben dort ausgehandelt, dass das bestehende Zollfreilager einer gemischten Wohn- und Gewerbeüberbauung weichen soll. Eigentlich absolut sinnvoll. Leider wurde im Vertrag &#8220;lediglich&#8221; vereinbart, es seien Wohnungen zu erstellen, die höchsten architektonischen Ansprüchen zu genügen hätten, die Bauten müssten von höchster Qualität sein. Super. Damit wird ein weiteres Stück Zürichs mit Prestigebauten zugebaut. Dass wenig Verdienende sich keine Wohnungen von höchster architektonischer Qualität leisten können, scheint niemanden gekümmert zu haben. Hier hat die Stadt meines Erachtens schlecht verhandelt. Es hätte auch ein Anteil an günstig zu errichtemdem Wohnraum ausgehandelt werden müssen</p>
<p>Trotzdem: Lieber teure, architektonisch geniale Wohnungen, als einseitige Büro- und Gewerbenutzung. Darum werde ich zähneknirschend dieser Zonenplanänderung zustimmen und mich einmal mehr darüber ärgern, dass der zweitbeste Bürgermeister der Welt und seine Stadtregierung nicht mehr an die Benachteiligten dieser Stadt denken.</p>
<p>Ach ja: Herzliche Gratulation zum verdienten Ehrenplatz meinem Genossen Elmar trotz obiger Kritik.</p>
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		<title>Dübendorf lässt Stettbach erneut im Regen stehen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 19:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Entwicklungsgebiet um den Bahnhof Stettbach ist seit vielen Jahren ein Trauerspiel. Über lange Jahre hat Dübendorf seine Raumplanung derart misslich betrieben, dass an der Grenze zu Zürich-Schwamendingen nur Industrie und Grossgewerbebauten errichtet wurden. Von einer gesunden Durchmischung des Siedlungsraumes keine Spur. Nun bietet sich beim Bahnhof Stettbach eine neue Chance. Im Zuge der Realisierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Entwicklungsgebiet um den Bahnhof Stettbach ist seit vielen Jahren ein Trauerspiel. Über lange Jahre hat Dübendorf seine Raumplanung derart misslich betrieben, dass an der Grenze zu Zürich-Schwamendingen nur Industrie und Grossgewerbebauten errichtet wurden. Von einer gesunden Durchmischung des Siedlungsraumes keine Spur. Nun bietet sich beim Bahnhof Stettbach eine neue Chance. Im Zuge der Realisierung der Glattalbahn, also jener Bahn die Stettbach via Walisellen direkt an den Flughafen anbinden soll, wird auch der Bahnhof Stettbach selber neu gestaltet. Die 2. Etappe der Glattalbahn wird im Dezember eröffnet, der Bau der 3. Etappe schreitet zügig voran. Enden wird diese am Bahnhof Stettbach in Dübendorf. Es sollen Veloabstellplätze geschaffen und der Bahnhof Stettbach zu einer Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr ausgebaut werden. Dies ist auch nötig, rechnet der Verkehrsverbund doch damit, dass Stettbach bis in ca. 15 Jahren zum fünftgrössten Bahnhof des ZVV-Gebietes werde.  Alles in allem werden die Bauten am Bahnhof rund 42 Millionen Franken kosten. Davon sollen die Städte Zürich und Dübendorf je 4.4 Millionen Franken übernehmen. Währenddem die Stadt Zürich ihren Beitrag längst ohne nennenswerte Opposition abgesegnet hat, lehnte der Dübendorfer Gemeinderat an seiner heutigen Sitzung seinen Beitrag ab!</p>
<p>Nun ist damit zwar der Ausbau des Bahnhofes nicht verunmöglicht, doch würden die Gemeindebeiträge dazu verwendet um all jenes zu bauen, was nicht absolut betriebsnotwendig ist. Sichere Veloabstellplätze, ein Dach über dem Tram- und Bus-Wartebereich und eine attraktive Platz-Gestaltung müssten fallen gelassen werden ohne die Beiträge der beiden Städte.<br />
Dübendorf lässt uns also buchstäblich im Regen stehen!</p>
<p>Dies wollen die Dübendorfer Gemeinderatsmitglieder der SP jedoch nicht einfach so hinnehmen. Sie beschlossen noch in den Stunden nach dem Parlamentsentscheid, eine Volksinitiative in ihrer Stadt zu lancieren und den 4.4-Mio-Kredit vom Volk beschliesssen zu lassen. Gelingt dies noch in der ersten Jahreshälfte 2009, könnten trotz des Dübendorfer Parlamentsentscheides alle Bauten noch rechtzeitig erstellt werden.</p>
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		<title>Vorbestrafter SD-Kandidat nicht in die Schulpflege gewählt</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 18:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Edwin Schnellmann, Kandidat der Schweizer Demokraten (SD), hat den Einzug in die Schulpflege Schwamendingen deutlich verpasst. Er erreichte an der Ersatzwahl von Ende September 2008 lediglich 13 Prozent der Stimmen. Gewählt wurde mit 71 Prozent die SVP-Kandidatin Isabel Staub. Sie war von den anderen Parteien aufgestellt worden, um die Wahl Schnellmanns zu verhindern. Der Kandidat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Edwin Schnellmann, Kandidat der Schweizer Demokraten (SD), hat den Einzug in die Schulpflege Schwamendingen deutlich verpasst. Er erreichte an der Ersatzwahl von Ende September 2008 lediglich 13 Prozent der Stimmen. Gewählt wurde mit 71 Prozent die SVP-Kandidatin Isabel Staub. Sie war von den anderen Parteien aufgestellt worden, um die Wahl Schnellmanns zu verhindern. Der Kandidat der Schweizer Demokraten wurde von Links bis Rechts  als nicht wählbar taxiert, weil er in den letzten drei Jahren mehrfach verurteilt worden war – etwa wegen Beschimpfung, Persönlichkeitsverletzung und Drohungen.</p>
<p>Die Schweizer Demokraten wollten mit Schnellmann den Sitz des zurückgetretenen Markus Alder verteidigen und hätten aufgrund ihrer Wählerstärke im Kreis 12 auch Anrecht auf den Sitz gehabt. Die übrigen Parteien befanden die von Schnellmann verübten Delikte aber für zu grafiernd, als dass sie ihn Einsitz in der Aufsichtsbehörde unserer Volksschule hätten geben wollen. Die SD ihrerseits konnte oder wollte keine andere Kandidatur präsentieren, weshalb eine breite Koalition fast aller Parteien mit Frau Staub eine andere Kandidatin aus dem rechten Lager portierte, die schliesslich gewählt wurde.</p>
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		<title>Fuss- und Velo-Initiative eingereicht</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 17:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Mittwoch wurde in der Stadt Zürich die sogenannte Städte-Initiative mit 7309 Unterschriften eingereicht.  Dass mehr als doppelt so viele Personen wie die erforderlichen 3000 unterschrieben hätten, sei ein Zeichen dafür, dass die Zürcher Bevölkerung genug habe von Lärm, Gestank und Staus, sagte Thomas Stahel vom Initiativkomitee.
Neben der Föderung von öV, Fuss- und Veloverkehr verlangt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Mittwoch wurde in der Stadt Zürich die sogenannte Städte-Initiative mit 7309 Unterschriften eingereicht.  Dass mehr als doppelt so viele Personen wie die erforderlichen 3000 unterschrieben hätten, sei ein Zeichen dafür, dass die Zürcher Bevölkerung genug habe von Lärm, Gestank und Staus, sagte Thomas Stahel vom Initiativkomitee.</p>
<p>Neben der Föderung von öV, Fuss- und Veloverkehr verlangt die Initiative den Verzicht auf einen weiteren Ausbau der Strassenkapazitäten. Neue Strassenprojekte seien mit Reduktionen bei vergleichbaren Strassen zu kompensieren. Gerade in den Agglomerationen sind heute die Voraussetzungen für öV, Fuss- und Veloverkehr ideal. In Zürich soll ihr Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen innert zehn Jahren um mindestens zehn Prozentpunkte erhöht werden. Damit liegt die Forderung auch auf der Linie der Zürcher Kantonsregierung, welche 2007 im neuen Verkehrs-Richtplan festgehalten hat „<span>die </span>Entwicklung der Siedlungsstruktur ist schwerpunktmässig auf den öffentlichen Verkehr auszurichten&#8221;.</p>
<p>In Zürich-Nord bieten sich mit Realisierung der Glattalbahn, dem Ausbau des Bahnhofes Oerlikon sowie der Neugestaltung des Bahnhofes Stettbach grossartige Chancen, dem Öffentlichen Verkehr leistungsfähige Systeme zur Verfügung zu stellen. Dabei muss ein Auge darauf gerichtet werden, dass die Siedlungen im Einzugsgebiet dieser Haltestellen eine gute Durchmischung mit Wohn- und Arbeitsraum aufweisen und die Aussenräume für Zufussgehende und Radfahrende auch attraktiv gestaltet werden. Dann sollten sich die Ziele der Volksinitiative zumindest in Zürich-Nord gut realisieren lassen.</p>
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